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Handtaschen Marken PDF

Der Beginn der Handtasche als Modebestandteil ist auch der Beginn der Firmengeschichte vieler berühmter Häuser, die zum Teil noch heute existieren, wie zum Beispiel: Samsonite für gewöhnliche Stoffe und Cape Cobra für Handtaschen aus exotischem Leder.

 
Handtaschen Frankreich und Italien

 
In Frankreich waren und sind die berühmten Häuser vor allem Hermès und Louis Vuitton. Aus Italien stammen die traditionellen Häuser Prada, Gucci, Fendi und Furla, die seit Beginn ihrer Firmengeschichte Handtaschen und Lederwaren von höchster handwerklicher Qualität herstellen.

 
Handtaschen Großbritannien

 
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts existiert die Firma Burberry (siehe Foto), die mit ihrem berühmten "Nova Check"-Muster (zum ersten Mal 1920 vorgestellt) die britische Mode prägt. Daneben existiert seit 1970 das Haus Mulberry, das sich neben Burberry im Hochpreissektor etablieren konnte. Der Stil der Taschen von Burberry und Mulberry ist ähnlich. Ganz anders gerieren sich die Lederwaren, die seit 1989 von der Designerin Lulu Guinness kreiert werden; verspielte Formen (ein Modell sieht aus wie eine Vase, in der Rosen stecken), gewagte Farben (das klassische "Hahnentrittmuster" nicht im sonst üblichen Schwarzweiß sondern in Neonfarben) und ausgefallene Materialien und Materialmischungen (Applikationen aus Kieselsteinen auf Lackleder). Lederwaren von Lulu Guinness sind wegen ihrer Extravaganz und Exklusivität sehr teuer.

 
Handtaschen Deutschland

 
In Deutschland genossen Taschen und Lederwaren von Mädler, Goldpfeil und Aigner höchstes Prestige. In den 1980er Jahren kam es zum Aufstieg (und Fall) der Firma MCM mit Sitz in München. Der Geschäftsmann Michael Cromer gründete die Firma (ursprünglich gedacht für Cromers Frau), die Lederwaren mit dem berühmten, symmetrischen Flügel- und Schleifen-Signet herstellte. Das Signet diente auch als Design der Taschen. Kurzzeitig genossen Handtaschen von MCM Kultstatus. Heute gibt es als bedeutende deutsche Firma, die Taschen und Lederwaren in alle Welt exportiert, nur noch das Haus Bree aus Hamburg (gegründet 1971). Goldpfeil unterhält nur noch wenige Läden in Deutschland. Für den Massenkonsum stellt zum Beispiel die Firma Picard (gegründet 1928) Handtaschen und Lederwaren her, die dann in Kaufhäusern und im Versandhandel verkauft werden.